Willkommen

Sehr geehrte Besucher,
wir danken Euch für Euer Interesse. Wir wollen hier regelmäßig über unseren Urlaub berichten. Unter jedem Abschnitt befindet sich der Link "Kommentare". Wir wären sehr dankbar wenn Ihr dort ein paar Zeilen hinterlasst und uns so zeigt, dass Ihr gelegentlich an uns denkt. Wir antworten bestimmt.

Alexandra & Marcus


Mittwoch, 26. Dezember 2007

Abschluss und Fazit

Wir haben eine Menge unvergesslicher Dinge in Mexico gesehen. Sowohl landschaftlich als auch kulturell ist dieses Land wahnsinnig vielseitig. Durch die Vermischung der verschiedenen Glaubensarten, dem Katholischen und dem "Urglauben" lernt man als Europäer eine ganz Andere Welt kennen.


Insofern kann ich eine Reise nach Mexico also nur empfehlen. Nur die Art zu reisen kann ich nicht für junge Leute empfehlen. Zwar haben wir auf unserer Rundreise sicher viel mehr vom Land kennengelernt als ein Pauschalurlauber, jedoch kam die Erholung und Bewegungsfreiheit eindeutig zu kurz. Ich habe die langen Wege in diesem großen Land offensichtlich unterschätzt und somit auch die langen Stunden die wir im Bus verbracht haben. Ausserdem habe ich nicht mit der riesigen Anzahl der Mitreisenden gerechnet und auch nicht mit deren hohem Durchschnittsalter, was aber letztlich kein Problem war. Den Dezember als Reisezeit empfinde ich als optimal.

Zum Abschied möchte ich mich bei allen Lesern, Schreibern und Mitreisenden für eine sehr schöne Zeit bedanken. Vielleicht reisen wir bald wieder an einen schönen Ort dieser Welt und es gibt ein Wiedersehen. Wir Zwei würden uns jedenfalls freuen bald wieder mit einer netten, uns bekannten Truppe, zu verreisen. Wem dazu etwas Gutes einfällt, der spricht einfach mal mit uns über das Reiseziel.
Mit karibischen Grüßen
Marcus und Alexandra

Dienstag, 18. Dezember 2007

Ankunft

Hallo Liebe Verwandten, Bekannten, Freunde, Feinde, Kollegen, Kameraden, Mitreisenden, und die, die ich vergessen habe.

Wir sind gut und gesund zu Hause angekommen. Mittlwerweile müssten wir gute 28 Stunden auf den Beinen sein. Desshalb schreibe ich auch noch keinen Bericht - aber ich reiche Ihn demnächst mit ein paar Fotos nach.

Den Katzen geht es auch gut und unsere Haus-Sitter haben alles ordentlich hinterlassen. Ich freue mich schon auf die Fotopresantationen...

Samstag, 15. Dezember 2007

Cancun

Wir sind angekommen im Paradies: Fünf Sterne all inclusive, Hoteleigener Strand, türkises Meer, Hammergeiles Essen, leckere Cocktails, gezapftes Corona, Sushi und Alles was das Urlauberherz begehrt. Nur ein Manko: In jeder Absteige konnten wir das Internet gratis benutzen. Hier wollen die 15 Dollar dafür haben. Desshalb sitzen wir jetzt gerade im Starbucks, da ist alles umsonst.

Alexandra sieht jetzt aus wie eine Eule, weil Sie auf unserer Schnorcheltour Ihre Sonnenbrille nicht abnehmen wollte. Die Schnorcheltour ist übrigends ausgefallen, weil unsere Boote keine Lizenz für den geschützten Park hatten - ist ´ne längere Geschichte... Ach ja, hallo Mama, mach Dir keine Sorgen, ich bin nicht verletzt, habe von meinem Todessprung nur ein paar Schrammen.

Naja, wir lassen uns jetzt noch ein bisschen verwöhnen und zeigen Euch ein paar Fotos bzw. Videos: http://www.youtube.com/watch?v=fa1OReFZ8Gw









Karibische Grüße nach Deutschland. Wir versuchen ein bisschen Sonne im Koffer mit nach Hause zu bringen....

Mittwoch, 12. Dezember 2007

ChichéNITZá

Gleich früh ging es nach ChichéNITZá. Worum könnte es dabei wohl gehen? -Ja, Pyramiden! Dieses Mal geht es aber auch um das (neue) Siebte Weltwunder. Leider ist der Ort sehr dicht an der Urlaubshochburg Cancun, was bedeutet, dass Alles total überrannt ist mit Amerikanern. Das besondere an dieser Pyramide ist, dass wenn zu einer bestimmten Zeit die Sonne darauf fällt, das Licht- und Schattenspiel dafür sorgen, dass es so wirkt, als ob eine Schlange von der Spitze bis zum Boden kriecht. Ausserdem ist dort ein sehr großes "Spielfeld" zu besichtigen. Dort haben entweder Priester, Könige oder Krieger so eine Art Mischung von Fussball, Basketball und La Cross gespielt, bei dem man einen Kautschukball durch einen Ring schiessen musste. Der Gewinner wurde übrigends Geopfert.
Genau an diesem Opferfelsen rutsche ich übrigends mit meinen Flip Flops aus und kann mich zum Glück mit einer Showeinlage an einem Baum festhalten. Jetzt ist mein rechter Arm und mein linkes Schienbein ramponiert - aber ich wurde nicht geopfert. Das wäre ein Spektakel gewesen. Von diesem Felsen fällt man nämlich 50 Meter tief - das Loch stammt von einem Asteroiden!
Danach haben wir uns einen echten Friedhof angesehen. Die Mexicaner haben ein ganz anderes Verhältnis zum Tod - Sie trauern an Totentagen nicht - sie feiern. Und so sieht halt auch so ein Friedhof aus:


Abends sind wir dann in Cancun angekommen. In einem sehr schönen Hotel - aber wir müssen noch einmal umziehen. Gegessen haben wir bei Mc Donalds. Jetzt denkt Ihr "Diese Banausen" und ich sage aber: "Kennt Ihr einen Big Mc doble?" -Haha, einen doppelten Big Mc - geiles Teil! Dann haben wir unser Visa Limit beim Shoppen überzogen und sind bei Scrubs eingeschlafen...

Dienstag, 11. Dezember 2007

Mérida

Wir legen am frühen Morgen los mit einem stadtrundgang durch Campeches Altstadt. Das besondere daran ist die Stadtmauer die errichtet wurde, weil die Piraten die Stadt regelmäßig angegriffen hatten.


Dann ging es nach Uxmal. Wieder haben wir uns Pyramiden angesehen. Dieses Mal mit einem anderen Führer, der sich selber Deutsch beigebracht hat. Interessanter als die Pyramiden waren die Leguane dort, die so zahlreich waren, dass man aufpassen musste nicht auf Sie zu treten.

Gegen Mittag ging es zum Essen, wo Arturito, wie wir unseren Reiseleiter inzwischen nennen durften, etwas Besonderes vorbereitet hat: Landestypische Hausmannskost. Vorweg gab Taccos mit Tomaten und Chilli, danach Bohnensuppe mit Chilli. Dann ging es in den Garten um zu sehen wie das Hauptgericht zubereitet wird. Die Kartoffeln, Hänchen- und das Schweinefleisch waren in einer heissén Kiste im Boden versteckt, wo das ganze über Kohlen gegart wurde. Alles hat sehr lecker geschmeckt. Als Dessert gab es einen Melonencocktail mit Tequila. Als Bonus kam dann "la cucaracha" dazu. Was das ist sieht man hier: http://www.youtube.com/watch?v=ZKE3YL51LKw

Anschliessend haben wir noch eine Pinata zerschlagen.


Dann ging es in ein echtes Mayadorf. Unglaubliches spielte sich hier ab. Die Ureinwohner leben in echten Strohhütten. Kinder rannten um uns herum und haben gelacht. Dann hat eine Frau einem der Kinder einen Kugelschreiber geschenkt. Sofort wurde Sie von ettlichen Kindern umzingelt, die in Ihre Handtasche greifen wollten. Arturito konnte aber zum Glück helfen.

Bevor es ins fünf Sterne Hotel von Merida ging, haben wir uns den Zocalo angesehen, wo wie so oft der Bär los war. Doch hier sollte etwas Besonderes passieren. Seht selbst: http://www.youtube.com/watch?v=7E31giA-9jc

Montag, 10. Dezember 2007

Campeche

Heute ging es nach Palenque in den Regenwald. Dort haben wir uns eine verlassene Maya Stadt angesehen. Die Burschen hatten sogar schon eine Kanalisation. Die geheimen Stars der Stadt sind aber die Brüllaffen. Die Schmeissen den Souvenierhändlern andauernd Zeugs von den Bäumen auf deren Verkaufsdecken. Das war sehr lustig anzusehen.

Dann folgte eine sehr lange Fahrt an die Golfküste, wo wir den raschen Sonnenuntergang beobachtet haben und sogar Zeit hatten kurz mit den Füssen ins Meer zu gehen.


In Campeche angekommen sind wir schön Fisch essen gegangen und haben dem Treiben am Zocalo zugesehen: http://www.youtube.com/watch?v=iTgHGgdZ4F4

Das hier ist übrigends ´ne geile Erfindung, oder: http://www.youtube.com/watch?v=d2QoaC2PCY8

Sonntag, 9. Dezember 2007

Agua Azul

Heute haben wir uns einen Wasserfall angesehen. -Einen riesen Wasserfall! Mit türkiesem Wasser. Man konnte dort baden, aber uns war das Quellwasser zu kalt.

Was aber der Oberhammer war, ist dass uns die Mariachi-Musik im Bus so auf den Wecker gegangen ist, dass ich meine Ärzte CD in den CD Player legen durfte. Als wir ausgestiegen sind, sagt mir einer der älteren Herren, dass es ´ne geile Platte wäre. Ich dachte der verarscht mich, doch dann stellt sich heraus, dass er mit seiner Frau schon auf Ärzte-Konzerten war...


Was ich noch vergessen hatte zu erzählen, ist dass zu den Üblichen Mexico-Klischees wie Kakteen, Sombreros u.s.w. noch dazu kommt, dass Sie die geschmackloseste Weihnachtsdeko der Welt haben. Das ist so ein Schrott, dass es schon wieder geil ist, wie uns diese aufblasbare, beleuchtete Krippe beweist: