Danach ging es weiter nach Chamula - ein echtes Indígena Dorf. Der Glaube wird dort wie vor 300 Jahren praktiziert, desshalb durften wir dort keine Fotos machen. In solchen Dörfern herrscht Autonomie, d.h. Der Staat hat dort keine Gewalt. Es gibt keine Polizei, kein Militär. Der Bürgermeister stellt eigene "Sheriffs" ein. Bei einem solchen Bürgermeister mussten wir auch die Erlaubnis holen, die Kirche betreten zu dürfen. Ein Wahnsinns-Erlebnis. Von aussen katholisch und drinnen war Alles voller VODOO: Tausende Kerzen sorgen für Hitze. der Boden ist komplett mit Tannennadeln bedeckt, und dann wurden wir Zeugen einer Opfergabe: Ein Schamane bestrich eine Frau mit einem Huhn, bevor er dem Tier das Genick broch. Die Frau sollte damit von einem Fluch befreit werden... Unheimlich!
Abends kamen wir in San Cristobal an, wo ordentlich die Post abging, weil Maria Guadalupe in Fünf tagen Geburtstag hat. Ein echter Karneval wurde veranstaltet. Ein Video folgt bald...
